
Bewährt, vielseitig und langlebig
Das Steildach gehört zu den klassischen Dachformen und prägt das Erscheinungsbild vieler Wohnhäuser. Als Steildach werden geneigte Dachkonstruktionen bezeichnet, die Regenwasser zuverlässig ableiten und gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten bei Gestaltung, Eindeckung und Nutzung des Dachraums bieten.
Je nach Architektur und gewünschter Nutzung kann ein Steildach ganz unterschiedlich ausgeführt werden. Zu den bekanntesten Formen gehören Satteldach, Walmdach und Pultdach. Auch Dachneigung, Konstruktion und verwendete Materialien werden individuell auf das Gebäude und die jeweiligen Anforderungen abgestimmt.
Typische Vorteile eines Steildachs:


Aufbau und Dacheindeckung
Unter der sichtbaren Dacheindeckung steckt ein mehrschichtiger und genau aufeinander abgestimmter Dachaufbau. Tragkonstruktion, Dämmung, Unterdeckung, Lattung und Eindeckung übernehmen dabei jeweils unterschiedliche Aufgaben und schützen das Gebäude gemeinsam vor Witterung und Wärmeverlusten.
Für die äußere Gestaltung stehen zahlreiche Materialien zur Verfügung. Besonders verbreitet sind Dachziegel und Dachsteine. Aber auch Schiefer oder Metall ermöglichen langlebige und optisch sehr unterschiedliche Lösungen. Welche Eindeckung geeignet ist, hängt unter anderem von Dachneigung, Konstruktion, Architektur und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Mehr als nur Wetterschutz
Ein fachgerecht aufgebautes Steildach verbindet zuverlässigen Gebäudeschutz mit gestalterischer Freiheit. Dachfenster und Gauben können zusätzlich Tageslicht und Wohnraum schaffen. Auch Photovoltaikanlagen lassen sich auf vielen Steildächern sinnvoll integrieren.
Bei Neubau und Sanierung kommt es deshalb auf das Zusammenspiel aller Komponenten an. Eine fachgerechte Planung und Ausführung sorgt dafür, dass Konstruktion, Dämmung, Eindeckung und mögliche Aufbauten dauerhaft als Gesamtsystem funktionieren.





