Dachsanierung clever mit Förderung verbinden

Eine anstehende Dachsanierung ist ein guter Zeitpunkt, um nicht nur die Dacheindeckung zu erneuern, sondern auch die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern. Insbesondere eine fachgerechte Dachdämmung kann im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig sein. Auch die gleichzeitige Vorbereitung des Daches für eine Photovoltaikanlage kann sinnvoll sein.

Welche Förderung infrage kommt, hängt vom Umfang der Sanierung ab. Einzelne energetische Maßnahmen an der Gebäudehülle werden anders gefördert als die umfassende Sanierung eines Hauses auf eine definierte Effizienzhaus-Stufe.

Fördermöglichkeiten bestehen insbesondere für:
  • energetische Dämmung von Dachflächen
  • Dämmung der obersten Geschossdecke
  • umfassende Sanierung zum Effizienzhaus
  • energetisch notwendige Neben- und Umfeldmaßnahmen
  • Fachplanung und energetische Baubegleitung

Dachdämmung: BAFA oder KfW

Wer sein Dach ohnehin neu eindecken und energetisch verbessern lässt, sollte auch prüfen, ob gleichzeitig eine Photovoltaikanlage vorgesehen werden soll. Technisch ist die Kombination häufig sinnvoll: Dachkonstruktion, Dämmung, Eindeckung und die spätere Befestigung der Solarmodule können von Anfang an gemeinsam geplant werden.

Wichtig ist jedoch die Unterscheidung bei der Förderung. Eine Photovoltaikanlage, die der Stromerzeugung dient, wird nicht automatisch über den KfW-Kredit 261 für die Effizienzhaussanierung gefördert. Bestimmte vorbereitende Maßnahmen am Gebäude können im Rahmen der Sanierung berücksichtigt werden. Für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern bietet die KfW unter anderem den Förderkredit „Erneuerbare Energien – Standard 270“ an.

Wer Dachsanierung, Dämmung und Photovoltaik miteinander verbinden möchte, sollte deshalb die einzelnen Maßnahmen bereits vor Beginn gemeinsam planen und die jeweils verfügbaren Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten prüfen.

Förderung immer vor Beginn klären

Der Zeitpunkt ist entscheidend: Förderanträge beziehungsweise die erforderlichen Schritte müssen grundsätzlich vor Beginn der förderfähigen Arbeiten erfolgen. Bei einer geförderten Effizienzhaussanierung ist außerdem ein zugelassener Energieeffizienz-Experte einzubinden.

Da Förderprogramme und Konditionen regelmäßig angepasst werden, sollten die aktuellen Bedingungen vor jeder Sanierung nochmals geprüft werden. So lässt sich vermeiden, dass Fördermöglichkeiten verloren gehen, weil Arbeiten bereits beauftragt oder begonnen wurden.

Gut zu wissen

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